“Man kann in jedem Alter etwas Neues lernen.”

(Simone Rethel-Heesters)

Prof. Dr. rer. soc.
Hartmut Bargfrede
,
Fachhochschule Nordhausen:

"(Fort-)Bildung ist Bestandteil einer guten Anerkennungskultur, sie kann Sicherheiten vermitteln, im persönlichen Auftreten, bei rechtlichen Fragen […] und Bildung qualifiziert die Engagierten für ihr Engagementfeld. Gut, dass es das Bildungsnetz in Thüringen gibt – da finde ich als Organisation und als Engagierter, was ich suche."

10. Thüringer Hospiz- und Palliativtag „Bezogen sein – Das Ich stirbt in ein Du hinein“

Seminar

Veranstalter:Thüringer Hospiz- und Palliativakademie
Referent:Dr. phil., Dr. theol. Monika Renz
Zielgruppe:Ehren- und Hauptamtliche aus Hospizdiensten, pflegende Angehörige, Interessierte
Lernfeld:Trauerarbeit / Hospiz
Datum & Zeit (Beginn):01.09.2018   09:30
Datum & Zeit (Ende):01.09.2018   16:30
(Beachten Sie die weiteren Angaben in der Veranstaltungsbeschreibung.)
Teilnahmekosten:50,00 EUR
Veranstaltungsort:Augustinerkirche Erfurt
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt

Zum 10. Thüringer Hospiz- und Palliativtag laden wir sehr herz¬lich ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hospizinitiativen, ambulanten Hospizdiensten, Hospiz- und Palliativ-Beratungsdiensten, stationären Hospizen und Pallia¬tivstationen sowie stationären Einrichtungen am Samstag, den 01. September 2018 in die Augustinerkirche Erfurt ein!

WAS IST GUTES STERBEN? Ist gutes Sterben reifes Sterben, schmerzloses Sterben, ein Sterben im Kreise der Angehörigen? Stirbt gut, wer sanft hinübergleitet oder wer wachen Sinnes „dabei ist“ bei solch letztlichem Gesche¬hen? Kann die Frage nach dem guten Sterben überhaupt beantwortet werden? Sterben ist kein Wellnessprogramm, auch nicht bei bester palliativer Betreuung. Das Zugehen auf den Tod bleibt äußerste Herausforderung an Patienten und Angehörige. Und doch sind Erfahrungen in Todes¬nähe immer wieder auch erstaunlich „schön“: Inmitten von Ohnmacht bricht Sinnlichkeit auf. Angst weicht einem Urvertrauen. Beziehungen zu den Nächsten erhalten eine solche Dichte, dass Menschen genau jetzt begreifen, was Liebe und was Leben ist. Den Zeugnissen vieler Sterbender folgend, muss es hinter dem Geheimnis des Todes etwas geben, wovon sie zutiefst angezogen sind und wovor sie sich zugleich äußerste fürchten. Sterben geschieht schlus¬sendlich, spirituell betrachtet ein Prozess vom Ich, durch äußerste Erfahrungen hindurch, ins Sein. Das letzte Geheimnis bleibt dabei offen. Die prominente Sterbebe¬gleiterin und Psychoonkologin Monika Renz berichtet aus ihren Erfahrungen mit annähernd 1000 Sterbenden und ihrer Forschungstätigkeit zu den Themen „Sterben“ und „Spirituelle Erfahrungen“ am Kantonsspital St. Gallen.


Kontaktinformationen

Marcus Sternberg
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt
Tel.: 0172/7831246
E-Mail: akademie(at)hospiz-thueringen.de

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