“Man kann in jedem Alter etwas Neues lernen.”

(Simone Rethel-Heesters)

Prof. Dr. rer. soc.
Hartmut Bargfrede
,
Fachhochschule Nordhausen:

"(Fort-)Bildung ist Bestandteil einer guten Anerkennungskultur, sie kann Sicherheiten vermitteln, im persönlichen Auftreten, bei rechtlichen Fragen […] und Bildung qualifiziert die Engagierten für ihr Engagementfeld. Gut, dass es das Bildungsnetz in Thüringen gibt – da finde ich als Organisation und als Engagierter, was ich suche."

Geburt und Sterben – Analogien, die unterstützen

Seminar

Veranstalter:Thüringer Hospiz- und Palliativakademie
Referent: Andrea Pilchowski
Zielgruppe:Ehren- und Hauptamtliche aus Hospizdiensten, Interessierte
Lernfeld:Trauerarbeit / Hospiz
Datum & Zeit (Beginn):18.10.2018   09:30
Datum & Zeit (Ende):18.10.2018   17:00
(Beachten Sie die weiteren Angaben in der Veranstaltungsbeschreibung.)
Teilnahmekosten:80,00 EUR
Veranstaltungsort:Augustinerkloster Erfurt
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt


„Meine wirkungsvollste Geburtsvorbereitung war die Information aus einem Buch, dass die sog. Austreibungsphase daran erkennbar ist, dass die Gebärende sich am Ende ihrer Kräfte glaubt. «Jetzt kann ich nicht mehr, jetzt will ich nicht mehr», dieser Satz im Kopf sei ein untrügliches Zeichen, dass nun die Austreibungsphase nicht mehr weit ist. Das zu wissen, hat mir unglaublich viel geholfen in dem Moment. Überhaupt, zu wissen, wofür der Schmerz der Wehen gut ist, war mir die wichtigste Unterstützung bei der Geburt.“ (Charlotte P.)

S
EIT DER BEWEGUNG Natürliche Geburt der siebziger Jahre ist das Wissen über den Prozess des Schwanger-Seins, Gebärens und das Stillen Allgemeingut geworden. Frauen und immer mehr Männer wissen um die Geburtswehen und ihren Sinn, nehmen teil an Schwangerschafts-Gymnastik, Geburtsvorbereitungs- und Still-Kursen.
Hebammen versorgen Mutter und Kind im Wochenbett und darüber hinaus und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Eine Sterbeamme weiß um die Geburtswehen beim Sterben und die Wehen beim Trauern. Sie hat ein Ammenköfferchen voller Werkzeuge, um auf der anderen Seite des Lebensrads Geburtshilfe leisten zu können, im besten Fall Unterstützung zu geben bei einer natürlichen Geburt in den Tod, aber auch bei traumatischen Sturzgeburten. Um den Prozess des Sterbens besser zu begreifen, ist es hilfreich und sinnvoll, ihn mit dem Prozess des Gebärens zu vergleichen.

In diesem Tagesseminar setzen Sie sich mit den Analogien von Geburts- und Sterbeprozess auseinander mit dem Ziel, in der Begleitung Sicherheit zu gewinnen im Mittendrin-Präsent-Sein, im Handeln und für sich selbst.

METHODEN

  • Input Sterbeamme, Austausch und Gruppenarbeit
  • Integrative Körperarbeit
  • (Bewegungs-) Meditationen
  • Bilderreisen
  • Systemische Rituale (Systemic Rituals® nach Daan van Kampenhout)


Kontaktinformationen

Marcus Sternberg
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt
Tel.: 0172/7831246
E-Mail: akademie(at)hospiz-thueringen.de

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