“Man kann in jedem Alter etwas Neues lernen.”

(Simone Rethel-Heesters)

Prof. Dr. rer. soc.
Hartmut Bargfrede
,
Fachhochschule Nordhausen:

"(Fort-)Bildung ist Bestandteil einer guten Anerkennungskultur, sie kann Sicherheiten vermitteln, im persönlichen Auftreten, bei rechtlichen Fragen […] und Bildung qualifiziert die Engagierten für ihr Engagementfeld. Gut, dass es das Bildungsnetz in Thüringen gibt – da finde ich als Organisation und als Engagierter, was ich suche."

„Kommt ein Vogel geflogen…“ Vom Abschied nehmen

Seminar

Veranstalter:Thüringer Hospiz- und Palliativakademie
Referent:Gabriele Steinborn
Zielgruppe:Ehren- und Hauptamtliche aus Hospizdiensten, pflegende Angehörige, Interessierte
Lernfeld:Trauerarbeit / Hospiz
Datum & Zeit (Beginn):22.11.2018   09:30
Datum & Zeit (Ende):22.11.2018   17:00
(Beachten Sie die weiteren Angaben in der Veranstaltungsbeschreibung.)
Teilnahmekosten:80,00 EUR
Veranstaltungsort:Augustinerkloster Erfurt
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt


„Die Mutter und Großmutter liegt friedlich und mit ganz entspannten Gesichtszügen im Bett. In der vergangenen Nacht ist sie gestorben. Nach Monaten schwerer Erkrankung und liebevoller Pflege durch die Familie und mit Unterstützung durch ambulante Hospiz- und Palliativversorgung, konnte sie bis zuletzt dort leben und sterben, wo sie glücklich war: zu Hause und umgeben von ihr wichtigen Menschen. Am Nachmittag kommt die Bestatterin ins Haus, begrüßt leise die Verstorbene und anwesenden Zugehörigen. Dann möchte sie ein Lied singen und lädt ein, in das bekannte Kinderlied einzustimmen:

„Kommt ein Vogel geflogen,
Setzt sich nieder auf mein’ Fuß,
Hat ein Zettel im Schnabel,
Von der Mutter einen Gruß.

Lieber Vogel, fliege weiter!
Nimm ein’ Gruß mit und ein’ Kuss.
Denn ich kann dich nicht begleiten,
Weil ich hier bleiben muss.“

Unter Tränen singen alle mit und in mir ist dieser Gedanke: so heilsam kann Abschied sein!“
(Enkeltochter der verstorbenen Großmutter)

DIESES TAGESSEMINAR soll der Besinnung dienen. Ich möchte dem Einklang von Denken, Fühlen, Handeln und Spiritualität Raum geben. Zielgruppe sind alle Menschen, die von einem Tod betroffen sind (eigenes Sterben, Tod von Zugehörigen – je nach Beziehung, Eltern, Kinder, Lebenspartner, Freunde...).

  • Denken – still sein, nachdenken, Erlebtes besprechen. Ordnen.
  • Fühlen – Gefühle zulassen, auch heftige Gefühle aushalten, Eindruck braucht Ausdruck, (weinen, klagen, singen, malen, bewegen)
  • Handeln - Umgang mit dem toten Körper, (waschen, kleiden, betten, schmücken, anschauen, liebkosen) nichts tun können
  • spirituelle Dimension erreichen, religio (lateinisch: Rückverbindung), beten, auch in freien Worten, Rituale heilend vollziehen



Kontaktinformationen

Marcus Sternberg
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt
Tel.: 0172/7831246
E-Mail: akademie(at)hospiz-thueringen.de

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